Markus-Gemeinde Offenbach
Gemeinschaft erleben macht Gemeinde aus. Gerne bleiben Menschen darum nach unseren Gottesdiensten noch ein bisschen bei einer Tasse Kaffee oder Tee zusammen und tauschen sich aus. Jeder ist dazu eingeladen. Sie können dies unterstützen, schon indem Sie sonntags in den Gottesdienst einfach nur eine eigene Tasse mitbringen. Sie können auch gerne etwas zum Knabbern mitbringen oder Sie erklären sich bereit, im ehrenamtlichen Helferteam den Kirchenkaffee zu unterstützen. Als Helfer bringen Sie zu dem mit dem Team vereinbarten Sonntag eine Kanne Kaffee oder Tee mit und unterstützen durch das Herrichten des Kaffeetischs. Melden Sie sich dazu einfach im Gemeindebüro!
Hier wird Ihnen ein externer redaktioneller Inhalt bereitgestellt. Sofern Sie sich diesen anzeigen lassen, kann es sein, dass Daten von Ihnen an den Anbieter des externen Inhaltes gesendet werden.
Bitte beachten Sie, dass der Liederabend
am 10.05.2026
Die Veranstaltung musste kurzfristig vorverlegt werden. Im Gemeindebrief ist als Beginn noch 17:00 Uhr eingetragen.
Nicht nur unsere Kirche ist einem tiefgreifenden Wandel unterworfen, der aktuell etwa seinen Ausdruck in dem Reformprozess ekhn 2030 findet. Auch unsere Gesellschaft ist derzeit starken Veränderungen ausgesetzt. Und beide Prozesse beeinflussen sich gegenseitig, wie Kirche und Gesellschaft ja immer schon in einem zum Teil auch sehr spannungsreichen Wechselspiel miteinander verbunden waren und sind.
Mit einer Vortragsreihe möchten wir einzelne Schlaglichter auf Berührungspunkte von Gesellschaft und Kirche jenseits aller Strukturdebatten und Konzeptpapiere werfen, um auch mal über den Tellerrand zu schauen und dabei Überraschendes und Interessantes in den Blick zu nehmen. Auf dass es unser Miteinander beflügeln möge.
Die Vorträge finden jeweils um 19 Uhr im Gemeindesaal der Markus-Kirche in der Oberen Grenzstraße 90, 63071 Offenbach, statt. Der Eintritt ist frei.
Die Termine:
Freitag, 17. April 2026
Gott ist vernünftig
Das Verhältnis von Religion und Philosophie nach Hegel.
Offenbacher Philosoph Christoph Linn
Freitag, 22. Mai 2026
Besuch in Korinth
Was uns in einer frühchristlichen Gemeinde auffallen würde.
Neue Forschungen zum Leben früher Christinnen und Christen.
Prof. Dr. Marco Frenschkowski
Freitag, 19. Juni 2026
Begrenztes politisches Mandat der Kirche
Orientierungen ostdeutscher Kirchen in der Friedlichen Revolution Herbst 89
Prof. Dr. Matthias Petzoldt
Die diesjährige Osterkerze wirkt auf den ersten Blick recht einfach. Statt vieler farbiger Symbole ist sie auf das Wesentliche zu reduziert: ein goldenes Kreuz. Das Gold steht für die Auferstehung, den Sieg des Lebens über den Tod, den Jesus an einem Holzkreuz erlitten hat. „In Zeiten, in denen die Welt immer komplizierter wird, Krieg, Hass und Gewalt an der Tagesordnung sind, wollten wir uns auf den Kern des christlichen Glaubens fokussieren“, berichtet die Gruppe, die seit vielen Jahren die Osterkerze für die evangelischen und katholischen Gemeinden um den Bieberer Berg gestaltet, sodass in mehreren Kirchen und der evangelischen Kita der Markus-Gemeinde eine Osterkerze mit identischem Motiv zu finden ist.
Die Schlichtheit des Motivs habe sie sofort überzeugt, so das Credo des fünfköpfigen Teams aus den vier Gemeinden. „Wir haben uns gefragt, wie und wo unser Christsein im Leben, im Alltag spürbar und sichtbar wird. In unserer WhatsApp-Gruppe haben wir dann Begriffe gesammelt, die sich auf der Osterkerze wiederfinden sollten.“ Hoffnung, Frieden, Gemeinschaft, Auferstehung, Gott, Gerechtigkeit, Vergebung, Versöhnung sind einige der Wörter, die in der Mitte des Kreuzes zu lesen sind. Das goldene Kreuz scheint hinter den Begriffen mal stärker, mal schwächer durch. „Immer wenn wir uns für Frieden einsetzen, wenn wir vergeben oder uns versöhnen, wenn wir Nächstenliebe praktizieren oder uns für die Gemeinschaft und den Glauben einsetzen, dann wird unser Christsein deutlich. Dann strahlt unser Glauben in dieser Welt“, erklärt die Gruppe die Idee des Motivs. „Die Wörter sind eine Auswahl. Da fehlt noch vieles. Das Motiv ist als Anregung gedacht, selbst zu überlegen, wo unser Christsein für andere erfahrbar wird.“
Bewusst befindet sich das Wort „Auferstehung“ ganz oben in der Wortreihe. Es ist der Kern des Glaubens, das was Christinnen und Christen weltweit an Ostern feiern: Die Auferstehung Jesu vom Tod und die Zusagen an uns, dass auch wir, die wir getauft sind, auf ein ewiges Leben hoffen dürfen (vgl. Röm 6,3-4). Das unterste Wort in der Reihe ist „Gott“, denn er ist der Urgrund allen Seins, das Fundament und Schöpfer allen Lebens.
Wenn Sie sich das Motiv betrachten: Welches Wort ist für Sie zentral? Was springt Ihnen sofort ins Auge? Welches Wort hätten Sie vielleicht ergänzt oder ersetzt? Die Osterkerze, die uns das gesamte Jahr begleiten wird, soll so Anstoß sein, in einer immer unübersichtlicheren, überladenen und unsicheren Welt, uns auf unseren Glauben zu besinnen und zu fragen, wo kommt mein Christsein zum Tragen und wo trägt es mich?
Dr. Sven Herget
Hl. Dreifaltigkeit
„Atem holen. Mut für Morgen“ lautet das Motto des internationalen Pfingstfestes, das am Pfingstmontag, 25. Mai 2026, in der Frankfurter Innenstadt gefeiert wird. Begonnen wird um 11 Uhr auf dem Römerberg mit dem traditionellen Open-Air-Gottesdienst. Das Evangelische Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach, der Internationale Konvent christlicher Gemeinden Rhein-Main und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Frankfurt laden dazu ein. Der evangelische Stadtdekan von Frankfurt und Offenbach, Holger Kamlah, wird die Predigt halten. Dekanatskantor Simon Graeber mit Band und die Frankfurter Bläserschule gestalten den musikalischen Rahmen. Kindern wird ein Begleitprogramm angeboten. Talks und Musik sorgen für Einstimmung auf den Gottesdienst.
Anschließend internationales Fest im Dominikanerkloster
Im Anschluss, um 12.30 Uhr, beginnt das Internationale Fest im Hof des Dominikanerklosters, Kurt-Schumacher-Straße 23, Innenstadt. Internationale Gemeinden präsentieren Kulturelles und Kulinarisches aus vielerlei Regionen der Welt. Dazu gibt es ein Kinderprogramm. Das Fest endet um 16 Uhr mit einem Gotteslob in der Heiliggeistkirche am Dominikanerkloster.
Trauerfeiern und -orte erleichtern den Abschied und ermöglichen das Erinnern
Von Kirchenpräsidentin Prof. Dr. Christiane Tietz
Rheinland-Pfalz hat seit wenigen Wochen ein neues Bestattungsgesetz. Es hat auch eine Debatte darüber ausgelöst, wie wir heute den Tod verstehen. Die Beobachtung des Dichters Edward Young vor mehr als 300 Jahren ist wohl immer noch zutreffend: „Ein jeder hält einen jeden für sterblich - außer sich selbst.“ Es ist schwer, sich der eigenen Sterblichkeit und Endlichkeit bewusst zu sein. Zwar weiß man theoretisch, dass die eigene Lebenszeit begrenzt ist. Aber auf die persönliche Lebensführung wirkt sich das nur selten aus.
„Bedenken, dass wir sterben müssen“
Der Begründer der Psychoanalyse Sigmund Freud beobachtete später: „Im Grunde glaubt niemand an seinen eigenen Tod“ und lebt, als hätte er ewig Zeit. Selbst wenn man grundsätzlich weiß, dass Menschen sterblich sind, versucht man den Tod aus dem Leben zu verdrängen und ihn totzuschweigen. Freud bemerkte dies 1915, inmitten des Ersten Weltkrieges. Denn die Erfahrung von Krieg, in dem der Tod allgegenwärtig war, machte es unmöglich, den Tod zu verdrängen.
Religionen halten ein Bewusstsein der eigenen Sterblichkeit wach. Schon das Orakel von Delphi mahnte seine Besucher: Erkenne dich, erkenne deine Sterblichkeit. Im biblischen Psalm 90 formulierte der Beter: „Menschen sind wie Gras, das am Morgen blüht und sprosst und am Abend welkt und verdorrt. Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“
Öffentliche Trauer kann trösten
Die modernen Friedhöfe sind öffentliche Orte, die die Wirklichkeit des Sterbens und des Todes sichtbar halten. Manchmal tut es gut, über einen Friedhof zu gehen und die Namen und Lebensdaten auf den Grabsteinen bewusst wahrzunehmen. Der Name eines Menschen erinnert an die Einmaligkeit seines Lebens und seine besondere Lebensgeschichte, die keiner anderen Geschichte gleicht. An manchen Grabsteinen kann man ablesen, wie sehr die Verstorbene vermisst wird. Das ist schlimm – aber es ist auch schön, weil es zeigt, wie viel Begegnung und Liebe es vorher gab. Wenn ein Leben kurz war, erschrickt man und begreift – zumindest für einen Moment –, wie kostbar jeder einzelne Tag ist.
Nach dem neuen Bestattungsgesetz können Urnen nun im eigenen Garten beigesetzt oder in den großen Flüssen in Rheinland-Pfalz versenkt werden. Die Asche kann außerhalb eines Friedhofs verstreut oder aus ihr kann ein Diamant gepresst werden. Verstorbene müssen nicht mehr auf einem Friedhof beigesetzt werden. Möglich ist solches nur, wenn man dies zu Lebzeiten so festgelegt hat. Bevor man sich dafür entscheidet, könnte es hilfreich sein zu überlegen, was es für andere bedeutet, wenn es wie bei einer Flussbestattung keinen Ort zum Trauern gibt oder wenn durch einen privaten Trauerort der Zugang für andere erschwert wird.
Öffentliche Trauerfeiern sind Gelegenheiten, zusammen mit anderen von einem Verstorbenen Abschied zu nehmen. Zu erleben, dass auch andere um den geliebten Menschen trauern, kann trösten. Erinnerungen auszutauschen an das, was man mit ihm erlebt hat, kann ein Lächeln aufs Gesichts zaubern.
Raum für Hoffnung und Abschied
Kirchliche Trauerfeiern stellen das Leben und Sterben eines Menschen in den Horizont Gottes. Sie blicken auf die vergangene Lebenszeit im Vertrauen, dass die verstorbene Person nun bei Gott ist. Sie bieten Raum, in dieser Hoffnung Abschied zu nehmen. Schwer und doch gut sind dabei Gesten des Abschieds: wenn der Sarg oder die Urne ins Grab hinabgelassen wird – oder wenn man die ersten Schritte vom Grab weggeht. Und gleichzeitig helfen diese Gesten beim Trauern, weil sie spürbar machen: Die Wege des Verstorbenen und meine Wege trennen sich jetzt.
Es ist ein schöner kirchlicher Brauch, am Sonntag vor dem 1. Advent, am Ewigkeitssonntag, die Namen aller im vergangenen Jahr kirchlich bestatteten Menschen im Gottesdienst vorzulesen. Die Angehörigen werden dazu eingeladen. Noch einmal hält man inne und erinnert sich an den Verstorbenen und an das Abschiednehmen bei der kirchlichen Bestattung. Man hört zahlreiche Namen und macht sich bewusst, wie viele Menschen aus der Gemeinde im vergangenen Jahr gestorben sind. Das hilft, auch über die eigene Sterblichkeit nachzudenken.
Am Sonntag, 02.02.2025, wurde das Verkündigungsteam Offenbach von Herrn Stadtdekan Pfarrer Holger Kamlah in der Markus-Kirche Offenbach in sein Amt eingeführt.
Das Verkündigungsteam fasst die Arbeit der Pfarrpersonen, Gemeindepädagoginnen sowie der Kirchenmusik zusammen.
Dies sind: Pfarrerin Saskia Awad, Manuela Baumgart (Stadtkirchenarbeit), Gemeindepädagogin Stefanie Bay, Pfarrerin Louisa Frederking, Pfarrerin Laura Kliem, Kantorin Bettina Strübel, Gemeindepädagogin Anke Weiß, Gemeindepädagogin Janina Wong, Pfarrer Georg Bloch-Jessen, Pfarrer Thomas Jourdan, Pfarrer Bert Petzoldt, Pfarrer Jonathan Stoll, Pfarrer Andreas Strauch, Pfarrer Burkhard Weitz, Kirchenmusiker Jens Wolter.
Wir wünschen dem Team eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Auf dem YouTube-Kanal der Markus-Gemeinde finden Sie etwas zum Hören und Sehen.
Auf den Campanile der Markus-Kirche kommt man nur zu besonderen Anlässen. Und selbst dann sind die Stufen bis zu den Glocken im 36 Meter hohen Kirchturm eine besondere Herausforderung. Wir haben uns für Sie auf den Weg gemacht und mit Stöpseln in den Ohren das Samstagabend-Geläut (18 Uhr) in einem Video festgehalten.
Der Organist Jens Wolter hat uns den Eingangs-Choral der jeden Mittwoch stattfindenden Andacht „Atempause" zur Verfügung gestellt. So können Sie sich die wunderbare Orgel der Markus-Kirche auch zu Hause anhören. Wobei es in live immer noch besser klingt als in einer Aufnahme.
Viel Spaß beim Hören und Sehen unter https://www.youtube.com/@evang.markus-gemeindeoffen6603
Am Palmsonntag 1961 wurde die damals neuerbaute Markus-Kirche eingeweiht.
An jedem Palmsonntag läutet zum Gedenken an die Kirchweih die Kapellenglocke aus der alten Markus-Kapelle, dem Vorgängerbau.
Ein Architektur- und Kirchenführer stellt Ihnen die Markus-Kirche vor. Er liegt in der Kirche und im Gemeindesaal gegen eine Spende zum Mitnehmen aus.
Im Rahmen des Projekts "Das Instruments des Jahres 2021 - Die Orgel" stellt das Efo-Magazin jeden Monat eine Orgel aus dem Dekanat Frankfurt und Offenbach vor. Im Monat Februar wird über unsere Bornefeld-Link Orgel berichtet. Um zum Artikel des Efo-Magazins zu gelangen klicken Sie hier.
Im efo-magazin.de finden Sie Informationen aus dem Dekanat Frankfurt und Offenbach.