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Gelbe Karte für Wahlmüde in Langen

„Ich gehe wählen! Und Du?“

Mit der „Initiative WählenGehen“ wollen Kirchengemeinden, Gewerbeverein und Gewerkschaften in Langen erneut die Wahlbeteiligung steigern: Die gemeinsame Plakataktion soll die Bürgerinnen und Bürger wieder zum Urnengang motivieren. „Ich gehe wählen! Und Du?“ steht auf den auffälligen, gelb-roten Postern, mit denen Interessierte ein Zeichen an ihren Zäunen, Fenstern, Balkonen, Haus- oder Garagenwänden setzen können.

Zur Bundestagswahl im vergangenen Jahr war die „Initiative WählenGehen“ erstmals in Aktion getreten - und das mit Erfolg. Lag doch die Wahlbeteiligung in Langen im Herbst 2017 seit langem wieder einmal über dem hessischen Durchschnitt. Bei der Hessenwahl am 28. Oktober soll sich das nun wiederholen. Mit den Kreuzen auf den Stimmzetteln stimmen die hessischen Wähler nicht nur über die konkrete Zusammensetzung des Landtags und somit über die politische Ausrichtung für die kommenden Jahre ab, sondern auch über 15 Änderungen in der hessischen Verfassung. Eine häufig gebrauchte Ausrede lassen Evangelische und Katholische Kirche, Gewerbeverein und die Langener Vertretung des Deutschen Gewerkschaftsbunds nicht gelten: „Du hast keine Zeit? Einfach Briefwahl beantragen.“

Wahlen sind, neben den Grundrechten, einer der wichtigsten Teile der Demokratie in Deutschland. Freie, gleiche und geheime Wahlen sind nicht selbstverständlich. Menschen in vielen anderen Ländern beneiden die Deutschen um das Wahlrecht, das die Vorfahren der heutigen Bevölkerung einst hart erkämpften.

Das Ergebnis einer Wahl ist umso aussagekräftiger, je mehr Personen sich daran beteiligen. Je mehr angekreuzte, gültige Stimmzettel in den Wahlurnen liegen, umso deutlicher ist erkennbar, was die Gesamtheit der Bürgerschaft für die nächsten vier Jahre will oder nicht will. Mit der „Initiative WählenGehen“ wollen die Initiatoren versuchen, ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger insbesondere in ihrer Heimatstadt Langen davon zu überzeugen, dass ihre Stimme wichtig ist. Ihre überparteiliche und überkonfessionelle Initiative wird von den städtischen Gremien ausdrücklich begrüßt. 

Dazu wollen sie sich der Hilfe von Vereinen, Unternehmen, Einzelhändlern und möglichst vielen Einzelpersonen in Langen versichern. Denn eine Erkenntnis aus den zahlreichen Wahlforschungen ist es, dass dort, wo in der Nachbarschaft viele Menschen zur Wahl gehen, auch eine zunächst unentschlossene Person eher zur Wahl geht als in Gebieten mit erkennbar niedrigen Wahlbeteiligungen.

Wählen gehen kann anstecken! Deshalb sind die Langener dazu aufgerufen, ihrer Nachbarschaft zu zeigen, dass sie zur Wahl gehen. Damit man dies deutlich erkennen kann, können Interessierte ein eigens zu diesem Zweck entworfenes Plakat abholen und an ihrem Zaun, Balkon, Fenster oder anderen geeigneten Orten gut sichtbar anbringen. Auch Einzelhändler können die Plakate in ihren Ladengeschäften aushängen, ebenso wie Wohnungsbaugesellschaften oder Wohnungs-Eigentümergemeinschaften. Unternehmen und Vereine können die Plakate in ihren Betriebsräumen und Liegenschaften aushängen.

Die Plakate gibt es in folgenden drei Versionen: Papier DIN A3, Papier DIN A2 und Plastik DIN A1. Die Plastik-Version DIN A1 ist insbesondere für den Aushang im Außenbereich geeignet. Man kann sie ohne weiteren Aufwand mit Kabelbindern an Zäunen befestigen.

Zu folgenden Zeiten können die Plakate an zwei Stellen in Langen abgeholt werden:
• Evangelische Kirchengemeinde, Bahnstraße 46, Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr, Telefon: 06103 3007812
• Katholische Gemeinde, Albertus-Magnus-Platz 2, Montag bis Freitag von
8 bis 12 Uhr und Dienstag bis Donnerstag von 13:30 bis 17:30 Uhr,
Telefon: 06103 23542

Auch eine größere Anzahl von Plakaten kann ausgegeben werden, wenn sie weiter verteilt werden. Diese Möglichkeit richtet sich insbesondere an Vereinsvorstände.

Die Plakate dürfen nur an privaten Einrichtungen (Zäune, Balkone, Haus- oder Garagenwände) aufgehängt werden, also nicht an öffentlichen Laternen, Verkehrszeichen oder Ähnlichem. Da es sich um eine von den Parteien unabhängige private Initiative handelt, bitten die Initiatoren zudem darum, zu möglicher Werbung der Parteien oder einzelner Kandidaten einen ausreichenden Abstand zu berücksichtigen.

Nach dem Wahltermin sind die Plakate auf den üblichen Wegen zu entsorgen.

Ich gehe Wählen! Und Du? PDF zum Herunterladen


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